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Wilfried Wruck ist Jahrgang 1938 und lebt heute in Weilheim/Oberbayern. Seine unruhige Kindheit bei verschiedenen Pflegestellen, häufige Luftangriffe während des Krieges in seiner Heimatstadt Lübeck und der seelische Zwiespalt eines Hin- und Hergerissenseins zwischen voneinander getrennt lebenden Eltern machten aus dem sensiblen Kind einen nachdenklichen, in sich gekehrten Menschen.
Dennoch weiß Wilfried Wruck die Freuden des Lebens sehr zu schätzen. Kraft holte er sich häufig in den Bergen, die er als Ausgleich zu seinem körperlich ruhigen Schreibtischberuf als Beamter des gehobenen Verwaltungsdienstes fast an jedem Wochenende aufsuchte, um sich dort im Sommer und Winter auszutoben. Am liebsten wäre er Pilot geblieben, was er während seiner Militärzeit in den USA und auf deutschen Fliegerhorsten als Fluglehrer unter Beweis stellte. Doch so ein abenteuerliches Fliegerleben wäre seinem Familiensinn auf Dauer abträglich geworden.
Mit seiner Frau Hiltrud, einer ehemaligen Krankenschwester aus dem Hamburger Hafenkrankenhaus, zog der Autor zwei Kinder auf, einen Jungen und ein Mädchen, die sie sich beide sehnlich gewünscht haben. Seine Lebensfreude erhielt plötzlich einen Knick, als der Sohn mit 16 Jahren auf einer Skitour in einer Lawine umkam.
Aus Verzweiflung über diesen schmerzlichen Verlust suchte Wilfried Wruck, still geworden, nach dem eigentlichen Sinn des Lebens und fand dabei zur Gralsbotschaft "Im Lichte der Wahrheit" von Abdruschin, die von da ab für ihn richtungsweisend wurde. Vor allem deshalb, weil sich dieses besondere Buch nur an den Einzelmenschen richtet und zu keinerlei Einbindung in eine weltanschauliche Gruppierung drängt.